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Hilfe für wohnungslose
 
Mitten im Leben - Wiedereingliederungshilfe für wohnungslose Männer und Frauen
 
 

 

Die Angebote

Aufnahmehaus

Das Aufnahmehaus ist ein befristetes, qualifiziertes ambulantes Unterkunftsangebot für Hilfesuchende. Den Bewohnern stehen hierbei vier möblierte Einzelzimmer mit Bad und WC zur Verfügung. Deren Ausstattung ermöglicht, dass hauswirtschaftliche Selbstversorgung eingeübt und praktiziert werden kann. Zu Beginn erleichtert ein umfassendes Versorgungsangebot den Neubeginn und unterstützt bei der Stabilisierung der oftmals angegriffenen Gesundheit. Die Beratung und Betreuung – unter anderem bei Rechtsansprüchen, Beantragung von Sozialleistungen oder die Vermittlung an weiterführende Hilfen – wird durch die Mitarbeiter des Talhofs sichergestellt. Ziel der Menschen, die sich in das Aufnahmehaus begeben, ist es, ihre eigene Bedarfslage zu klären und Lösungsschritte zu erarbeiten. Sie werden bei der Gestaltung des Alltags, der Regelung ihrer persönlichen Angelegenheiten und bei Krisensituationen umfassend unterstützt. Voraussetzungen für ein möglichst selbstständiges Leben in eigener Wohnung werden geschaffen.

Wiedereingliederung

Die Angebote der stationären Wiedereingliederung orientieren sich an der Lebenssituation und an den Bedürfnissen der Bewohner. Im Vordergrund stehen die Förderung der persönlichen Fähigkeiten und die Stärkung der Eigenverantwortung. Es stehen möblierte Einzel- und Doppelzimmer mit eigenen oder gemeinschaftlich genutzten Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Neben dem Wohnen werden persönliche Hilfen, Beratung und Unterstützung angeboten. Während des Aufenthaltes werden die Bewohner bei der Gestaltung des Alltags und der Regelung ihrer persönlichen Angelegenheiten, ebenso bei der Lösung von Krisen und Konfliktsituationen unterstützt. Die Hilfe zielt darauf, Voraussetzungen für ein möglichst selbstständiges Leben in einer eigenen Wohnung zu schaffen. Dabei wird berücksichtigt, dass die Dauer der Hilfe befristet ist und eine Verlängerung der Zustimmung des Kostenträgers bedarf.

Betreutes Wohnen

Bewohner, die noch nicht die notwendige Sicherheit für ein selbstständiges Leben erlangt haben, werden beim betreuten Wohnen über einen Zeitraum von zwölf Monaten durch den Talhof unterstützt. Sie mieten ihre Wohnung selbst an und werden bei dem Schritt in die Selbstständigkeit umfassend begleitet. Am Ende der Betreuung sollen sie sich in ihr Wohnumfeld integrieren und ein eigenständiges Leben ohne institutionelle Hilfe führen können.

Langzeithilfe

In der Langzeithilfe werden Männer und Frauen betreut, die zu einem eigenständigen Leben außerhalb des Talhofs nicht mehr in der Lage sind. Oftmals stehen ihre langjährigen Suchterkrankungen, ihre psychischen und psychosozialen Verluste sowie chronische gesundheitliche Schädigungen einem Leben in uneingeschränkter Selbstverantwortung entgegen. Die körperlichen und sozialen Beeinträchtigungen bedürfen nicht der Pflege und Betreuung nach einer Pflegestufe, sondern vielmehr der individuellen Beratung, Begleitung und Unterstützung. Durch die Langzeithilfe sollen vorhandene Fähigkeiten für ein zufriedenes Leben und würdevolles Altern mobilisiert werden.





  aktualisiert am:  05.12.2008
 
 
 
© Wiedereingliederungshilfe der Evangelischen Stadtmission Heidelberg gGmbH